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Veranstaltung BDS Kampagne

Die BDS-Kampagne – Der anti-koloniale Befreiungskampf der Palästinenser*innen

Input  – Fragen – Antworten – Diskussion

Veranstaltung, 22.11., 18.30 Uhr im F52

Die Boykott-, Desinvestitionen- und Sanktions-Kampagne (BDS) ist eine palästinensisch geführte Bewegung für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit. Sie beruht auf dem einfachen Prinzip, dass die Palästinenser*innen den gleichen Anspruch auf die Achtung ihrer Rechte haben wie alle anderen Menschen auch.Israel besetzt und kolonisiert palästinensisches Land, diskriminiert palästinensische Bürger*innen mit israelischer Staatsangehörigkeit und verweigert palästinensischen Flüchtlingen das Recht auf Rückkehr in ihre Heimat. Inspiriert vom Kampf der Südafrikaner*innen gegen Apartheid ruft die palästinensische Zivilgesellschaft seit 2005 zu Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel auf, bis dieses internationalem Recht und den universellen Prinzipien der Menschenrechte nachkommt und drei Forderungen erfüllt:

1. Die Besetzung und Kolonisation allen arabischen Lands zu beenden und die Mauer abzubauen
2. Anerkennung des Grundrechts der arabisch-palästinensischen Bürger*innen Israels auf völlige Gleichheit
3. Die Rechte der palästinensischen Flüchtlinge, in ihre Heimat und zu ihrem Eigentum zurückzukehren, wie es in der UN Resolution 194 vereinbart wurde, respektiert, schützt und fördert.

Die globale BDS (Boykott, Investitionsentzug und Sanktionen)-Bewegung für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit des palästinensischen Volkes ist eine inklusive, gewaltfreie Menschenrechtsbewegung, die alle Formen von Rassismus und Rassendiskriminierung ablehnt. Die Bewegung wird vom nationalen palästinensischen BDS-Ausschuss (BNC) geleitet, der größten Koalition palästinensischer Parteien, Arbeits- und Berufsverbänden, Flüchtlingsnetzwerken, Bürgerkomitees und Organisationen.

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