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Redebeitrag

Folgend dokumentieren wir unseren Redebeitrag auf der Kundgebung gegen die Bullenparty:

Heute am 09.September veranstaltet der Kulturanker zusammen mit den Bullen eine Imageparty im nur wenige Meter  entfernten Polizeirevier Sternstrasse. Alleine die Tatsache das sie so eine Party  organisieren müssen zeigt deutlich,dass  die meisten Menschen bereits  erkannt haben welche Funktion die Cops in unserer Gesellschaft umsetzen . Die der Ordnungserhaltung um jeden Preis sowie Aufrechterhaltung der Eigentums- und Produktionsweisen. Sie sind es, welche die kapitalistische Verwertungslogik und Herrschaftsverhältnisse auf der Straße gegen uns verteidigen.
Die Polizei braucht sich nicht zu fürchten das wir sie nicht kennen. Wir kennen ihr ungeschminktes hassverzehrtes Gesicht, wenn wir ihnen auf der Straße begegnen und nicht in das Bild eines weißen gut bürgerlichen Deutschen passen. Sei es beim  Auflösen von Partys weil sie nicht angemeldet sind. Oder wenn wir uns die Dinge nehmen welche wir zum Leben brauchen. Auch wenn  wir aus unseren Wohnungen geschmissen werden weil wir die Erhöhung der Miete nicht mehr zahlen können sind die Bullen stets als Büttel des Kapitals am Start und setzen das angebliche recht der vermieter durch. Auch ist noch klar im Gedächtnis wer jährlich im Januar in perfekter Zusammenarbeit mit den Nazis Faschistische Aufmärsche durch die Stadt prügeln. Nicht nur dann wird die ideologische und personelle Nähe zu den Nazis deutlich. Auch bei regelmäßigen Abschiebungen geflüchteter Menschen sind sie stets dabei und setzen rassistische Sondergesetze gegen unsere FreundInnen um.
Nicht ohne Grund wurde der Mythos des Freund und Helfers aus der Nazipropaganda in die BRD übernommen. Sie wollen  uns vorgaukeln, dass wir in einem sicheren Rechtsstaat leben und egal wo
angebliches  Unrecht passiert wir stets die Bullen rufen sollen . Doch ist die Polizei als Vertreter der Klassenjustiz und wird niemals in unserem Interesse handeln oder uns beschützen .
Das die so genannten Freunde und Helfer sich selbst oft nicht an ihr eigenes bürgerliches Recht halten zeigen auch die jüngsten Vorgänge um den Magdeburger Polizeipräsidenten Schomaker. Ihm wird u.a.Unterschlagung und die missbräuchliche Verwendung von Dienstfahrzeugen  vorgeworfen er hingegen sieht diese Vorwürfe als infame Intrigen an und sieht nicht ein seinen Posten zu räumen.
Gerade dieser Typ sollte anfänglich  auf der Party für Fragen und Kritik gegenüber der Polizei  auf der party bereitstehen. Das gerade er ausgewählt wurde passt auch gut in das Bild der Verfolgung von Straftaten die die Cops selbst im Dienst begangen haben. In allen Verfahren gegen die Schläger im Dienst kommt es in nur in 1,5 Prozent der Fälle überhaupt zur Anklage. Der Fall von Oury Jalloh zeigt es nur allzu gut das die Ermittlung meist nur in eine Richtung gehen . Das diese nie zum Vorteil von uns sein wird ist klar, das erwarten wir auch nicht.
Gerade die polizeiverhältnisse in Dessau sind  ein deutliches Beispiel von stattlichen Rassismus und Sozialdarwinismus. Das belegt nicht nur der Mord an Oury oder dem wohnungslosen Mario B.. Auch die zu tode gequalte chinessische Studentin aus Dessau beweist die Parteinahme der Cops.
Da der mutmassliche Mörder der Sohn einer Polizistenfamilie ist, wurde alles getan um Beweise zu vertuschen und die tat zu verschleiern, Das hat  allerdings  nicht so gut  funktioniert wie im Falle Oury jalloh. Die betroffenen Bullen waren auch direkt in die Vertuschungen  um den Mord an Oruy Jalloh beteidigt und runden damit das Bild der Sachsen- Anhaltinischen Polizei traurig ab.

Wir als klassenbewusste Jugend haben nur eine Option diesem Bespaßungsscheiß heute zu begegnen und zwar mit vollem Hass und purer Ablehnung. Mit dieser Kundgebung wollen wir deutlich machen das es keine Gründe gibt oder sogar Spaß machen könnte mit den Bullen zu feiern. (Auch wenn  sie vielleicht den besten Stoff in der Aservatenkammer bunkern.
Den Bullen und dessen Freunde in die Partysuppe zu spucken ist uns ein  großes Vergnügen.

Ruft nicht die Bullen, lasst sie hingegen spüren was wir von ihnen halten.

Klassenjustiz bekämpfen – für eine klassenlose Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung.

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