Heraus zum 1.Mai 2021!

Demonstration zum 1.Mai, 14 Uhr Olvenstedter Platz Magdeburg

»Gegen die Diktatur der Banken und Großkonzerne! Für eine revolutionäre Perspektive!«

Aufruf vom 1.Mai- Bündnis Magdeburg:

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Zu Gast im Widerstandshaus

Eine Doku zu Grup Yorum vom Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen

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#Wahlboykott21

Boykottiert die Wahlen! – Keine Stimme für Ausbeutung und Unterdrückung!

Das Superwahljahr 2021 kommt. Sechs Bundesländer wählen ihre Landesparlamente und im September – der finale Höhepunkt – den Bundestag. Überall auf den Straßen fordern dich Plakate und Stimmen dazu auf, deine demokratische Verantwortung wahrzunehmen. Und so vielfältig die Phrasen der PolitikerInnen sein mögen, einheitlich ist die Motivation der Politbonzen. Sie wollen an die Macht und den Thron besteigen. Obwohl viele von uns bereits wissen, dass sich nichts ändern wird, werden sich die Meisten wieder an diesem Volksschauspiel beteiligen. Laut einer Forsa-Umfrage sagen 87% der NichtwählerInnen: „Es würde sich eh nichts ändern.“ In Sachsen-Anhalt lag der Anteil der NichtwählerInnen 2016 bei 38,9 %. Damit wäre dieser Teil die eigentlich stärkste „Partei“. Warum ist das Misstrauen in die Politik so groß und trotzdem gibt es keinen Wandel?

Die Reichen gewinnen – die Armen sterben Weiterlesen

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Heraus zum 8.März 2021

Ein Zusammenhang von Frauen aus Stadtfeld-Ost organisiert zum diesjährigen 8.März wieder eine Kundgebung auf dem Olvenstedter Platz. Folgend teilen wir ihren Aufruf und rufen ebenso zur Teilnahme auf:

8.März 2021, 15.30 Uhr // Kundgebung zum Frauenkampftag // Olvenstedter Platz MD

Aufruf: Wir (be)kriegen die Krise! Heraus zum Frauenkampftag! Die Corona-Pandemie zeigt nun einmal mehr und auch deutlich, welche Kämpfe Frauen zu führen haben: Der Abwasch bleibt liegen, weil die Kinder zu Hause betreut werden und auch der Wocheneinkauf muss noch vor der nächsten Schicht erledigt werden. Das Geld ist dabei aufgrund von Kurzarbeit so knapp wie nie. Wenn es so weiter geht, reicht es bald nicht mehr für die Miete.

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Erinnerungen an Magdeburger Widerstandskämpferinnen #3

Wir wollen anlässlich des Internationalen Frauenkampftages am 8. März an Magdeburger Frauen erinnern, die als aktive Kommunistinnen gegen die aufkommende faschistische Gefahr und für die Sache der Arbeiterklasse und der Frauen kämpften.

Anna Ebert (1889-1947)

Anna Ebert stand in Magdeburg an der Spitze derjenigen, die gegen die faschistische Gefahr kämpften. Am 31. August 1889 wurde Anna Ebert in Magdeburg geboren. 1921 wurde sie Mitglied der KPD, später Mitglied der Bezirksleitung Magdeburg-Anhalt der KPD. 1925 war sie Teilnehmerin an der Gründungskonferenz des Roten Frauen- und Mädchenbundes. Im Jahre 1929 wurde Anna Ebert als Abgeordnete der Stadt Magdeburg ins Stadtparlament gewählt. Sie war jahrelang Gauleiterin des Roten Frauen- und Mädchenbundes und eine der populärsten Rednerinnen in Frauenversammlungen im Bezirk Magdeburg-Anhalt. Im Jahre 1929 wurde sie als Vertreterin des Bezirkes Magdeburg Delegierte des Reichsparteitags. Als Mitglied der Magdeburger Stadtverordnetenversammlung von 1929 bis 1933 vertrat sie auf diesem Forum die Interessen der Frauen. Im Jahre 1933 wurde sie als eine der ersten Magdeburger Frauen von den faschistischen Schergen verhaftet und ins .,Hufeisen“ – Hauptrevier auf dem damaligen Breiten Weg – gebracht und im Jahre 1939 ins Lager Ravensbrück. 1945, nach der Befreiung vom Hitlerfaschismus durch die Sowjetarmee, gehörte sie zu den Aktivisten der ersten Stunde. Im Stadtteil Magdeburg-Ost stand sie sofort mit an erster Stelle, als es galt, mit Hilfe der SMA demokratische Selbstverwaltungsorgane aufzubauen. Anna Ebert wurde mit der Leitung des Fürsorgeamtes der gesamten Stadt betraut. Die Lange Brücke wurde 1948 ihr zur Ehre in „Anna-Ebert-Brücke“ umbenannt.

Biografie aus: Kommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung bei der Stadtleitung Magdeburg der SED (Hrsg.): Kurzbiographien Magdeburger Widerstandskämpfer

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