Keine Profite mit unserer Gesundheit!

Die Corona-Krise rückt das Gesundheitswesen ins Rampenlicht und zeigt uns Probleme, die schon lange bestehen, mit neuer Dringlichkeit auf.

Den Beschäftigten im Gesundheitswesen gilt unsere Solidarität, so tragen sie doch viele der Hauptlasten der aktuellen Krise. Grund genug für die Politiker*innen, die mühsam erkämpften Rechte der Arbeiter*innen wieder einzuschränken. Die Personaluntergrenzen im Krankenhaus wurden aufgehoben und die Maximalarbeitszeit ausgeweitet. Die Beschäftigten im Gesundheitswesen arbeiten am Rande ihrer Belastungsgrenze, doch von Politiker*innen, Bürokrat*innen und anderen Profitierenden ernten sie nichts weiter als einen Applaus und einen Dank. Gerade in Zeiten der Krise zeigt sich, wie anfällig dieses Gesundheitswesen ist und wer die ganze Last der Auswirkungen der Pandemie auf ihrem Rücken trägt, nämlich wir, die Arbeiter*innen des Gesundheitswesen, der Pflege, der Ärzt*innenschaft und wir als Patient*innen und Angehörige!

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Lamprecht Gedenken 2020

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Kurzbericht zum 1.Mai 2020 in Magdeburg

Am heutigen 1. Mai versammelten sich ca. 100 Menschen in Magdeburg am Olvenstedter Platz zu einer Kundgebung anlässlich des Internationalen Kampftages der ArbeiterInnenklasse. Bereits im Vorfeld gab es eine internationalistische Kundgebung in der Innenstadt, an der sich ca. 40 Menschen beteiligten.

Die Redebeiträge unserer Kundgebung berichteten über die Verschärfung des kapitalistischen Alltags in Zeiten einer globalen Pandemie. Der Virus war das Tröpfchen, welches das Fass zum Überlaufen brachte. Eine wirtschaftliche Krise bahnte sich schon seit einiger Zeit an und schon im letzten Jahr, als von Corona noch niemand etwas wusste, erzitterten die Börsen alle paar Monate und Konzerne stellten sich mit Entlassungswellen auf die Krise ein. Wir schlossen uns außerdem den Forderungen der Kampagne „Nicht auf unserem Rücken“ an.  Nicht wir dürfen es sein, die die Kosten dieser Krise bezahlen, sondern die Reichen. Darüber hinaus berichtete das Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangene durch ihren Redebeitrag über die derzeitige Lage der politischen und sozialen Gefangenen. 

Im Anschluss an die Kundgebung bildete sich getreu dem Motto „1. Mai- Strasse frei“ eine spontane Demonstration durch den Stadtteil, auf der erneut klassenkämpferische Positionen unserer Klasse skandiert wurden. Die Demonstration konnte ohne Zwischenfälle und Störungen durch die Polizei durchgeführt werden. Einige Polizeibeamte konnte es sich nicht verkneifen, Menschen aus dem Stadtteil zu belästigen mit dem Versuch sie einzuschüchtern.

Für uns steht fest: Wir werden uns – trotz restriktiver Auflagen – weiterhin selbstbestimmt das Recht nehmen, unseren Widerstand gegen die Herrschenden auf die Straße zu tragen. Denn Widerstand ist in Zeiten von Corona – Pandemie und Weltwirtschaftskrise mehr als notwendig und legitim! In diesem Sinne: Zusammen Kämpfen gegen Corona, Krise und Kapitalismus! Für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung!

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