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Armee rückt in Städte im Westjordanland ein, verschleppt 19 Zivilisten

Bei Armeeoperationen in fast allen größeren Städten des Westjordanlandes verschleppten israelische Truppen am Dienstagmorgen mindestens 19 palästinensische Zivilisten. Mit Dutzenden gepanzerter Fahrzeugen und Hubschraubern rückte die Armee in die Städte ein, durchsuchte Wohnhäuser und verwüstete Ackerland. Bei einem der Verschleppten handelt es sich um einen 14-jährigen Jungen.

Augenzeugen und palästinensischen Medien zufolge rückten Einheiten der israelischen Armee am Dienstagmorgen in die Städte Nablus, Ramallah, Jenin, Tubas, Bethlehem und Hebron ein.

Im östlich von Nablus gelegenen Flüchtlingslager Balata durchsuchten Soldaten zahlreiche Wohnhäuser und verschleppten 13 Zivilisten. Zur selben Zeit rückte die Armee in das Dorf Petunia im Süden Ramallahs ein und nahm zwei Zivilisten gefangen.

In einem Ort in der Nähe Jenins wurden drei Zivilisten gefangen genommen und an unbekannte Orte gebracht. Wenige Kilometer östlich von Jenin drangen Armeefahrzeuge und Hubschrauber in die Stadt Tubas ein. Berichten zufolge verwüsteten israelische Truppen große Flächen palästinensischen Ackerlandes und den örtlichen Gemüsemarkt.

In Hebron errichtete das israelische Militär an den Ortseingängen zahlreiche Straßensperren und verhängten eine Ausgangssperre über die Stadt. Augenzeugen berichteten, dass ein 14-jähriger Junge verschleppt wurde. Sein Aufenthaltsort ist bisher noch nicht bekannt.

Quelle: IMEMC

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