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Siedlerzahl in besetzten Gebieten steigt auf 39-faches

Einem Bericht des Palestinian Central Bureaus for Statistics (PCBS) zufolge erhöhte sich die Zahl israelischer Siedler im besetzten Westjordanland in den letzten 36 Jahren auf 3900% des Niveaus von 1972. Damit leben heute fast 500.000 jüdische Siedler in den besetzten Gebieten. Im selben Zeitraum erhöhte sich die jüdische Bevölkerung Israels lediglich um das Zweifache.

Insgesamt, so die Veröffentlichung, lebten Ende des Jahres 2007 483.453 Siedler im israelisch besetzten Westjordanland. Die Zahl der Siedlungen stieg auf 349. Die mit Abstand am meisten Siedler leben zurzeit in Jerusalem (265.037), gefolgt von Ramallah/ Al-Bireh (81.851) und Bethlehem (50.507). Während es keinen Bezirk im Westjordanland ohne Siedlerbevölkerung gibt, kommt der Bezirk Tubas mit 1.319 am besten weg.

Wie die aktuelle Volkszählung des PCBS ergab, lebten am Ende des Jahres 2007 2.350.000 Palästinenser im besetzten Westjordanland. Damit ist jeder fünfter Bewohner des Westjordanlandes ein israelischer Siedler.

Der Originalbericht des PCBS.

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