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Kurdistan: Blutiger Monat Juni

Zunehmende Kämpfe zwischen kurdischen Guerillakämpfern und der türkischen Armee

Von Nick Brauns
Tausende Menschen beteiligten sich am Sonntag in Calpinar in der südosttürkischen Provinz Mardin an der Beerdigung des Guerillakämpfers der Arbeiterpartei Kurdistans PKK, Resul Akbulut, der am 28. Juni während eines Gefechts mit der türkischen Armee gefallen war. Der Juni war der blutigste Monat seit Jahren im türkisch-kurdischen Konflikt. Das zeigt eine Bilanz der Volksverteidigungskräfte HPG der PKK. Seit Aufhebung des PKK-Waffenstillstandes am 1. Juni wurden demnach bei 52 Guerillaaktionen und 37 Operationen des türkischen Militärs 126 türkische Soldaten getötet. Auch 25 Guerillakämpfer fielen bei den Kämpfen. Vier Hubschrauber seien beschädigt sowie zwei Panzer und 18 gepanzerte Fahrzeuge zerstört worden. Bei Osmaniye wurde ein Zug mit Militärmaterial zum Entgleisen gebracht.

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