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Solidaritätsbrief von Werner Braeuner an Hüsnü Yildiz

Der in der JVA Sehnde in Deutschland inhaftierte anarchistische Gefangene Werner Braeuner, sendete eine Solidaritätsbotschaft an Hüsnü Yildiz, der mit der Forderung den Leichnam seines Bruders zu bekommen und zur Öffnung von Massengräbern ins Todesfasten getreten ist.

Aus Protest gegen die ungenießbaren Lebensmitteln, die er im Gefängnis bekam, begann Werner Braeuner am 8. Mai 2011 mit einem Hungerstreik-Widerstand, den er am 54. Tag, am 30. Juni 2011 mit einem Sieg beendete. Er hatte mit einem unbefristeten Hungerstreik gegen erniedrigende Maßnahmen begonnen, nachdem ihm seine Mahlzeiten im Gefängnis auf ungenießbare Weise verabreicht wurden (Schmutz, Insekten, etc.). Als die Anstaltsleitung über Werner’s Rechtsanwalt vermittelte, die Forderungen anzuerkennen, wurde der Widerstand beendet.

Der seit 2001 inhaftierte Werner hat auch den großen Widerstand in unserem Land mitverfolgt und unterstützt.

Solidaritätsbotschaft Werner Braeuner’s an Hüsnü Yildiz:

Ich wünsche den hungerstreikenden GenossInnen in Dersim/Tunceli viel und starke solidarische Unterstützung für die Durchsetzung ihrer einfachen und sicherlich berechtigten und leicht zu erfüllenden Forderungen nach Öffnung von Massengräbern und Herausabe des Leichnams von Ali Yildiz. Ich grüße die hungerstreikenden GenossInnen in Dersim/Tunceli mit großer revolutionärer Herzlichkeit. Sie kämpfen für Menschenwürde und Menschenrecht; sie kämpfen für alle Menschen auf diesem Planeten, wenn sie für ehrenvolle Behandliung ihrer Gefallenen und Toten eintreten!

Werner Braeuner
20.07.2011

JVA Sehnde
Schnedebruch 8
D-31319 Sehnde / Deutschland

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