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Sekunden der Unachtsamkeit im Klassenkampf

In den frühen Morgenstunden des Sonntag den 27.10. 2013, gegen 2 Uhr, beschmierten 4 bis 5 Faschisten das Nachbarhaus des sozialen Zentrums in Magdeburg mit SS- Runen, Hakenkreuzen und faschistischen Parolen. Erleichtert wurde diese Handlung der Nazis durch die Unachtsamkeit der HausbewohnerInnen. Auf Grund eines funktionierenden proletarischen Hausschutzes konnten Schmierereien direkt am sozialen Zentrum verhindert werden.

Bundesweit erleben wir verstärkt Angriffe des Staates und seiner Helfeshelfer auf unsere Klasse. Derzeit Laufen mehrere 129 (a & b) – Verfahren gegen linke Organisationen. Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte und Organsierungsprozesse der MigrantInnen durch staatliche und faschistische Schlägertrupps häufen sich. Durch eine wieder zunehmende “das Boot ist voll”- Rhetorik der bürgerlichen Medien wird dieses Vorgehen propagandistisch vorbereitet und unterstützt. Daraus lässt sich ablesen, wie die Herrschenden wieder einmal gedenken, mit den sich zuspitzenden Klassenkämpfen umzugehen. Die Geschichte zeigt, das jedes mal, wenn das Kapital seine Macht in Gefahr sieht, auf faschistische Strukturen zurück gegriffen wird. Nazis sind integraler Bestandteil kapitalistischer Herrschaftssicherung. Die Faschisten übernehmen dabei die Rolle kontrollierter Klassenspaltung. Der Kampf arm gegen arm wird vom Staat organisiert, finanziert und kontrolliert. NSU ist das beste Beispiel dieser Verstrickung. Dabei kann sich der Staat dennoch als neutral darstellen und augenscheinlich gegen linke und rechte Extreme vorgehen.

Die Schlußfolgerung kann für uns nur in den Worten von Rosa Luxenburg bestehen:” Der Gewalt der bürgerlichen Gegenrevolution muß die revolutionäre Gewalt des Proletariats entgegengestellt werden.”

In diesem Sinne.

Seid wachsam! Klassenkämpfe führen! Proletarischen Selbstschutz organisieren!

Soziales Zentrum und die rot- schwarze Nachbarschaft

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