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16.08. Veranstaltung

 

Kolonialistisch, rassistisch, kapitalistisch, kriegstreiberisch, staatskonform

Warum Antideutsche keine Linken sind

Vortag und Diskussion

Was in Magdeburg undenkbar scheint, ist in Halle bittere Realität: Die Antideutschen drangsalieren die linke Szene. Dieser Vortrag sollte eigentlich in Halle gehalten werden, aber weil die Antideutschen und ihre Freunde in der Stadtpolitik mit Gewalt und Fördermittelentzug drohten, wurde er abgesagt. Doch jetzt findet seine Premiere im „roten“ Magdeburg statt.

In Deutschland darf seit einem neuen Beschluss des Bundestages Kritik an der Politik Israels offiziell als „Antisemitismus“ bezeichnet werden. Wer den Boykott von Waren aus den von Israel illegal besetzen Gebieten fordert, gilt ebenfalls als „Antisemit“. Um diese absurden Gesetze durchzusetzen, bedarf es der Bodentruppen des Imperiums: den Antideutschen.

Halle ist bekannt für seine Vertreter dieser ominösen Politik. Wer sind die Antideutschen? Was wollen sie und wie versuchen sie ihre Ideen in die Praxis umzusetzen? Oft bezeichnen sie sich selbst als Linke. Doch dass es sich bei ihren Aktionen weder um linke noch um antifaschistische, sondern um reaktionäre Politik handelt, wird in der Veranstaltung geklärt. Ebenso wird die dringende Frage nach der internationalen Solidarität mit den Palästinensern gestellt. In einer Zeit der Kriege im Nahen Osten vertreten die Antideutschen die Position der deutschen Regierung und fordern uneingeschränkte Solidarität mit den kriegerischen Handlungen Israels und der USA.

Wie kann man mit antideutschen Spaltungsversuchen in linken Bündnissen umgehen, um in Halle (und auch in Magdeburg) dem Rechtsruck effektiv zu begegnen? Denn die Sprecher der Antideutschen legen eine antimuslimische Rhetorik an den Tag, die große Schnittmengen mit den Verlautbarungen der AfD aufweist. Und auch die rassistischen „Identitären“ freuen sich über die Schützenhilfe aus dem antideutschen Lager.

Es werden Vorschläge präsentiert, um eine revolutionäre Politik jenseits von antideutschen Störmanövern zu ermöglichen. In der anschließenden Diskussion können diese ausführlich besprochen werden.

Initiative – Rassismus bedeutet Spaltung

Freitag / 16 / August / 18:30 Uhr / Friesenstraße 52

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