Tagtäglich soll uns eingetrichtert werden, dass es zur jetzigen Situation keine Alternative gibt, dass das „Ende der Geschichte“ erreicht sei – es bleibt dabei zwar nicht unerwähnt, dass es „Rezessionen“ oder „Krisen“ gibt und dass man vieles verbessern könne, aber letztlich „geht es uns doch gut“. Weiterlesen
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„Sie trampeln auf seinem Grab herum…“
Am 31.Dezember 2008 starb Dennis J. „Jockel“.
Er kam aus unserer Stadt, aus unseren Vierteln, aus Neukölln. Aufgewachsen im Schillerkiez, war er ein typischer Sohn unserer Klasse. Wohnhaft im „Armenviertel“, keine beruflichen Perspektiven vor Augen, dafür ständig im Konflikt mit dem bürgerlichen Gesetzbuch. Die Eigentumsverhältnisse in diesem System lassen einem manchmal einfach keine andere Wahl, möchte man sagen. Man schlägt sich halt irgendwie durch. Und so erklären sich auch Anzeigen, Repressionen und Knast – nur um danach wieder in dasselbe Elend entlassen zu werden. So einfach ist das.
Dennis war also ein ganz normaler Mensch, mit Problemen, Hoffnungen, Träumen, Freunden und Familie. Er wurde gerade mal 26 Jahre alt – erschossen von einem Berliner Bullen mit dem Hang zur tödlichen Perfektion. Sein ganzes Magazin schoss der Cop am Silvesterabend 2008 auf Dennis, ohne den kleinsten Grund. Dennis war nicht „gewalttätig“, obwohl die Verhältnisse, in denen wir leben, es doch sind. Er war unbewaffnet, das wussten die Bullen. Er wollte fliehen, das ist völlig normal. Weiterlesen
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Der 14. Januar 2012 – Naziaufmarsch und das Märchen der fliegenden Betonplatte
dieses Flugblatt wurde im Zuge des Naziaufmarsches vom Kollektiv des Soziales Zentrums im Stadtteil Stadtfeld Ost verteilt
Am vergangenen Wochenende fand in Magdeburg zum 13. Mal der alljährliche Naziaufmarsch aus Anlass der Bombardierung der Stadt Magdeburg im 2. Weltkrieg statt. Es gab Gegenaktivitäten, die darauf abzielten den Naziaufmarsch direkt zu blockieren. In unseren Augen ist es eine Selbstverständlichkeit für jede/n AntifaschistInnen die Propagandaveranstaltung der Faschisten zu unterbinden. Die Losung „Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus“ ist für uns praktische Handlungsanleitung. Doch die 2000 eingesetzten Polizisten versuchten mit allen Mitteln den Naziaufmarsch durch zu prügeln und haben ihr Ziel erreicht. Die Nazis konnten ihre geplante Route laufen, währenddessen AntifaschistInnen gehetzt und verletzt wurden. Die Bilanz: 25 Ingewahrsamnahmen, unzählige Festsetzungen von AktivistInnen und mindestens 10 gemeldete Verletzte durch Polizeigewalt. Weiterlesen
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